Schlange fraß Krokodil Ein ca. sechs Meter langer Python platzte beim Versuch, ein Krokodil zu verspeisen, sodass der Hinterteil des Krokodils aus der Wunde ragte. Der Kopf der Schlange konnte bisher noch nicht gefunden werden. Die Überreste der Reptilien wurden im Everglades Nationalpark/ Florida gefunden. Ältestes Fledermausfossil entdeckt Frankfurt/London (dpa) - Fledermäuse sind schon vor mehr als 50 Millionen Jahren über die Erde geflattert. Das belegen 52,5 Millionen Jahre alte Knochen einer Fledermaus, die Forscher im US-Bundesstaat Wyoming ausgegraben haben. Dieser urtümliche Flugsäuger sei noch taub für den Ultraschall der heute typischen Echoortung gewesen, berichten Forscher um Nancy Simmons vom Amerikanischen Naturkundemuseum in New York im britischen Fachblatt «Nature» (Bd. 451, S. 818). Es handele sich um die bislang ältesten Überreste eines Fledertiers. Bislang sei nicht klar gewesen, ob Fledermäuse im Verlauf ihrer Evolution zuerst das Fliegen oder die Ultraschall-Echoortung entwickelt haben, oder ob sich nicht sogar beides parallel entwickelt habe, erläuterte das Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main, wo das Fossil zurzeit untersucht wird. Der Fund sei ein wesentlicher Mosaikstein in der Entwicklungsgeschichte der Säugetiere. Quelle: http://de.news.yahoo.com Forscher entdecken sechs neue Echsenarten in Panama DPA DPA - Donnerstag, 7. Februar, 22:30 Uhr Frankfurt/Main (dpa) - Forscher des Frankfurter Senckenberg- Instituts haben in Panama sechs neue Echsenarten entdeckt. Vier neue Arten habe das Expeditionsteam unter der Leitung von Gunther Köhler an einem einzigen Tag in den Serranía de Tabasará auf rund 2000 Metern Höhe gefunden. ANZEIGE Dies berichtete das Institut am Donnerstag. Zwei weitere bislang unbeschriebene Arten seien im Tiefland auf der Karibik-Seite Panamas gefunden worden. Bis dahin waren in Panama 31 Vertreter der Gattung Anolis bekannt, berichtete der Frankfurter Reptilienexperte. «Vier Neufunde innerhalb von 24 Stunden war für uns alle eine spektakuläre Entdeckung. Das erlebt man wohl nur einmal im Leben», sagte Köhler, der die vier Neufunde aus dem Hochland inzwischen in der Fachpublikation «Herpetologica» (Bd. 63, S. 375) ausführlich beschrieben hat. Quelle: http://de.news.yahoo.com Fossil von Ur-Krokodile in Brasilien gefunden DPA DPA - Freitag, 1. Februar, 18:36 Uhr Rio de Janeiro (dpa) - In Brasilien sind die versteinerten Reste eines Vorfahren der heutigen Krokodile entdeckt worden. Wissenschaftler des südamerikanischen Landes erklärten nach Medienberichten, es handele sich um das «fehlende Glied» zwischen den Dinosauriern und den heutigen Panzerechsen. Das prähistorische Raubtier, das vor rund 80 Millionen Jahre existiert hat, sieht den modernen Krokodilen bereits sehr ähnlich, lebte den Angaben zufolge aber nicht im Wasser, sondern auf dem Land. Paläontologen der Bundesuniversität Rio de Janeiro und des Museums für Paläontologie von Monte Alto im Staat Sao Paulo präsentierten am Donnerstag unter anderem auch eine Nachbildung der etwa 1,70 Meter langen und 30 bis 40 Kilogramm schweren Echse, die zur Familie der Peirosauridae gehört. Das fossile Tier, das bei Ausgrabungen von Museumsleiter Antonio Celso de Arruda Campos bereits im Jahr 2004 in der Nähe von Monte Alto gefunden wurde, wurde von den Wissenschaftlern zu Ehren von Fundort und Entdecker Montealtosuchus arrudacamposi getauft. Man habe rund 80 Prozent des gut erhaltenen Skeletts finden können, hieß es. «Das ist eine großartige Entdeckung, die nun gestattet, die Evolution des Krokodils im Laufe von Millionen von Jahren nachzuvollziehen», sagte der Wissenschaftler Felipe de Vasconcellos der Zeitung «Folha de Sao Paulo» (Freitagausgabe). Das Fossil werde auch zur weiteren Klärung der Frage beitragen, wie die Umwelt im damaligen Erdzeitalter, der späteren Kreidezeit, war. «Der Schädel ist wie bei den primitiven Krokodilsformen kürzer und liegt im Vergleich zum Rumpf höher. Unterkiefer, Beine und Wirbel erinnern dagegen schon an die modernen Krokodile», erläuterte Vasconcellos. Die Wissenschaftler glauben, dass Montealtosuchus arrudacamposi relativ lange Beine hatte, sehr wendig und Fleischfresser war und sich im Gegensatz zu heutigen Krokodilen fast nur auf dem Land aufhielt. «Das erkennen wir an den Augen. Die lagen bei Montealtosuchus eher seitlich, wie bei Kühen oder Pferden. Bei den heutigen Krokodilen, die sich vorwiegend im Wasser aufhalten, sind die Augen oben auf dem Kopf.» Weitere Informationen wurden in der Fachzeitschrift «Zootaxa» (Bd. 1607, S. 35) veröffentlicht. Quelle: http://de.news.yahoo.com Faschingsschmaus zunehmend aus umweltzerstörenden Aquakulturen Greenpeace empfiehlt Heringsschmaus mit echtem Hering und ohne Zusatzstoffe Wien Für den umweltfreundlichen Genuss des traditionellen Heringsschmauses empfiehlt die Umweltorganisation Greenpeace Produkte, die wirklich aus Hering bestehen und keine Konservierungsstoffe enthalten. Denn oft enthalten Heringschmäuse Lachs, Shrimps oder Tunfisch aus umweltschädlichen Aquakulturen. Die aktuelle Greenpeace-Studie „Challenging the Aquaculture Industry on Sustainability“ zeigt die Probleme der gegenwärtigen Fischzucht schonungslos auf: Zerstörung der Küstenökosysteme, Menschrechtsverletzungen, Einführen fremder Arten sowie die Entnahme von Larven aus Wildbeständen. Zudem stellen die auf Fischfarmen eingesetzten Antibiotika sowie die Tonnen an Futterresten und Fäkalien eine massive Belastung für die Meere dar. „Der Versuch, Meeresfisch oder Garnelen in Gefangenschaft zu mästen ist in den seltensten Fällen eine ökologische Alternative“, beschreibt Greenpeace- Meeresexpertin Antje Helms die Lage. „Mit dem massiven Ausbau der Aquakultur von Garnelen, Lachs, Tunfisch oder Buntbarschen (Tilapia) sind oft nicht nur gravierende Umweltschäden, sondern auch Menschenrechtsverletzungen verbunden“. Während die wildlebenden Fischbestände rapide abnehmen, gehört die Produktion von Fisch, Krebstieren und Muscheln in Aquakulturen weltweit zu den am schnellsten wachsenden Lebensmittelsektoren. So geht die Welternährungsorganisation FAO davon aus, dass bereits jetzt 43 Prozent aller konsumierten Fische und Meeresprodukte aus Zucht oder Mast stammen. Zu den in der Greenpeace-Studie massiv kritisierten Umweltfolgen betrifft insbesondere das massive Abfischen von Futterfischen, die als Fischmehl und Fischöl an die in Aquakultur gehaltenen Tiere verfüttert werden. Für jedes in Aquakultur produzierte Kilogramm Lachs oder Garnele werden 2,5 bis 5 Kilogramm wild lebender Fische als Nahrung benötigt, bei Tunfisch sogar 20 Kilogramm. Da die Käfige oftmals mit Jungtieren aus Wildbeständen bestückt werden, wächst der Druck auf die ohnehin schon geschädigten, frei lebenden Fischbestände. Einige natürliche Garnelen-Bestände sind als Folge der Entnahme von Larven für die Shrimpszucht bereits zusammengebrochen. Besonders verheerend trifft es den im Mittelmeer vor dem Aussterben stehenden Roten Tunfisch: Da seine Zucht in Gefangenschaft noch nicht gelingt, werden junge Tunfische oft illegal gefangen und dann gemästet. Ein bitterer Beigeschmack zum Ende der Faschingszeit - wenn Matjes, Gabelroller, Russen & Co. auf vielen österreichischen Einkaufslisten stehen - bleibt: Heringsprodukte heimischer Marken enthalten zum Großteil die Konservierungsstoffe Kaliumsorbat (E 202) und Natriumbenzoat (E 211). Von 22 aktuell untersuchten Heringsschmaus-Produkten war nur eines frei von jeglichen Konservierungsstoffen (Elfin Bismarckheringe). Ein Produkt ("Ozean Pikantröllchen mild") enthielt sogar den als gesundheitsschädlich kritisierten Geschmacksverstärker Natriumglutamat (E621). „Wir haben bereits vor drei Jahren Konservierungsstoffe in Heringsprodukten unter die Lupe genommen, seitdem hat sich die Situation in Österreich kaum verbessert. Es ist jedoch durchaus möglich, auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker zu verzichten: Im benachbarten Deutschland etwa kommen Heringshappen ohne Konservierungsstoffe in die Kühlregale", schließt Helms. Quelle: http://www.greenpeace.at/5386.html Europa ist Motor der Regenwaldzerstörung am Amazonas Amazonasentwaldung: EU muss illegalen Tropenholzimport verbieten Deforested Wien/Brasilia, 28. Jänner 2008 Letzte Woche hatte die brasilianische Regierung erschreckende Zahlen über die Amazonasentwaldung veröffentlicht. Neben der daraufhin angekündigten verstärkten Entsendung von Bundesbeamten gelten in Teilen Amazoniens ab sofort neue gesetzliche Regelungen. Für das Fällen von Bäumen im Amazonasgebiet werden bis auf Weiters keine Genehmigungen mehr erteilt. Laut der brasilianischen Umweltministerin Marina Silva werden in den nächsten zwei Monaten die Grundstücke von 80.000 Landbesitzern in das System der Satellitenüberwachung integriert. Damit kann die brasilianischen Raumfahrtbehörde INPE künftig in Echtzeit kontrollieren, ob 80 Prozent des jeweiligen Grundstückes als Regenwald erhalten bleiben, wie es das Forstgesetz fordert. Die neuen Regelungen gelten in jenen 36 von 603 Regionen Amazoniens in denen 50 Prozent der Abholzung stattfanden. Der WWF begrüßt diese Initiativen, erinnert jedoch die brasilianische Regierung an den dringenden Ausbau des ARPA-Schutzgürtels (Amazon Region Protected Area Programme) auf 500.000 Quadratkilometer bis 2012. „Nur so können die totale Vernichtung des Regenwaldes und die Folgen für das Weltklima aufgehalten werden“, so WWF-Amazonasexperte Emil Benesch. Als weitere Maßnahme wird in Brasilia gleich nach dem Karneval eine parlamentarische Untersuchungskommission zur Entwaldung in Amazonien eingerichtet. Und auch der Präsident der brasilianischen Rechtsanwaltskammer, Cezar Britto, wurde aktiv. Er beabsichtigt ein internationales Tribunal zur Verteidigung Amazoniens ins Leben zu rufen. Schon im vergangenen Jahr hat die brasilianische Umweltbehörde IBAMA die Kontrollen im Zusammenhang mit illegaler Abholzung in Amazonien intensiviert. 228.450 Festmeter Urwaldholz wurden 2007 beschlagnahmt, 665 LKWs konfisziert, 510 Personen festgenommen und Strafen in der Höhe von 600 Millionen Euro wurden verhängt. Doch die illegalen Holzfäller haben mächtige Verbündete im Ausland. Besonders Europa ist seit Jahrzehnten in Geschäfte mit illegalem Tropenholz verwickelt. Das hat in den letzten 40 Jahren zur Vernichtung von 700.000 Quadratkilometern Regenwald im Amazonasgebiet geführt. Das entspricht der 8-fachen Fläche Österreichs. Die EU-Kommission gibt sogar zu, dass 50 Prozent der in Europa angebotenen Tropenhölzer aus illegalen Quellen stammen. Der WWF geht von weit höheren Werten aus. „Europa ist ein Motor der Zerstörung der Amazonas-Regenwälder. Wir fordern deshalb einen Einfuhrstopp für Tropenholz aus illegalen oder nicht nachvollziehbaren Quellen“, so Benesch. Illegales Holz ist billiger als Holz aus sozial und ökologisch verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Nach den Berechnungen des WWF sind rund 80 Prozent des Holzeinschlages in Amazonien illegal. Die Holzfirmen zahlen keine Steuern, Arbeiter werden schlecht bezahlt und die Bäume werden vor allem in Staatswäldern geschlagen. Derzeit kann deshalb ausschließlich das Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC) garantieren, dass ein Holz- oder Papierprodukt aus einer ökologisch und sozial verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung stammt und nicht aus illegalen Quellen kommt. Der WWF setzt sich weiterhin dafür ein, den Import von illegal oder nicht nachhaltig eingeschlagenem Holz auch auf EU-Ebene gesetzlich zu verbieten. Da Holzimporte zu einem hohen Anteil aus verarbeiteten Produkten bestehen, muss ein derartiges Verbot, um effektiv zu sein, alle Holzprodukte unabhängig vom Verarbeitungsgrad erfassen. Insgesamt sind im brasilianischen Teil Amazoniens bereits 2,7 Millionen Hektar Regenwald FSC-zertifiziert. „Wir fordern die österreichische Bundesregierung und die EU-Kommission auf, nur zertifiziertes Tropenholz zum Verkauf in Europa zuzulassen. Auf diese Weise können die FSC-Wälder weiter ausgebaut und die Regenwaldzerstörung bekämpft werden“, erklärt Benesch. Weitere Informationen: MMag. Franko Petri, WWF Pressesprecher, Tel. 01-48817-231 Weitere Informationen zum Amazonas: www.wwf.at/amazonas . Mit einer Patenschaft den Amazonas Regenwald schützen! Schon mit fünf Euro pro Monat können 500.000 Quadratmeter Regenwald für ein Jahr geschützt werden. Wer eine Regenwaldpatenschaft übernimmt , leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz eines der artenreichsten Lebensräume unseres Planeten. Der WWF will im Amazonas-Regenwald bis 2012 ein Bollwerk gegen die Abholzung errichten. Schon mit fünf Euro pro Monat können 500.000 Quadratmeter Regenwald für ein Jahr geschützt werden. WWF Geschenkpatenschaft Damit schenken Sie nicht nur Freude, sondern Sie helfen auch mit, bedrohte Wildtiere vor dem Aussterben zu bewahren. Oder unsere aktuelle Regenwaldpatenschaft Und das schenken Sie dem neuen WWF - Paten: * eine wunderschöne, persönliche Patenschaftsurkunde. * ab einem Monatsbeitrag von A 7, zusätzlich ein entzückendes Plüschtier. * der neue Pate bekommt 4 x jährlich das Pandamagazin und zusätzlich einmal jährlich ein Pandamagazin Spezial exklusiv für Paten. * die Gewissheit, dass diese Patenschaft dazu beiträgt, wichtige WWF-Artenschutzprojekte langfristig umzusetzen. Quelle: http://www.wwf.at/geschenk/
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